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<pre>So wurde der bisherige Sportvorstand Jan Schindelmeister kurz vor dem Saisonstart auf eine denkbar wenig elegante Art entmachtet. Wenngleich dessen Nachfolger Reschke ein ausgewiesener Meister seines Faches ist, wird der Verein allem Anschein nach noch immer auf semi-professionelle Weise geführt.  <p> „Das wird der Trend dieser Saison sein“, ist sich der Siegtorschütze von Mainz sicher. „Wir kommen übers Kollektiv, den Teamgeist und die kämpferischen Tugenden.“  <p>  Kein Wunder, dass sich Frontzeck wehrt: „Wenn es auf meinem Kopf ausgetragen wird, stehe ich dazu. Aber wenn Martin Kind nach dem zweiten Spieltag gefragt wird, wieviel Kredit der Trainer noch besitzt, dann ist eine Zeit angebrochen, über die wir doch ernsthaft reden müssen.“ <p> Der FC Schalke hat bislang dagegen nur denkbar wenig in der Fremde zu Stande gebracht; die in den neun absolvierten Auswärtsspielen eingefahrenen sechs Punkte werden lediglich vom amtierenden Träger der roten Laterne aus Darmstadt unterboten. <p>  Hoffenheim hat von den letzten vier Auswärtsspielen in der Bundesliga nur eines gewonnen (3:0 in Köln), aber zwei verloren – 2:3 in Freiburg und zuletzt 0:3 beim HSV.  </pre>


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<pre>Das anstehende Heimspiel gegen Mainz kündigt sich schließlich nur als erster von zwei ultimativen Wahrsagern an: Der Saisonabschluss gegen die ebenso akut bedrohten Wölfe dürfte alles in dieser Saison Erlebte an Dramatik nochmals deutlich in den Schatten stellen.  <p> Dass die Kölner jedoch auch im eigenen Stadion nur wenig offensiven Elan entwickeln, wird deshalb so gar nicht nach dem Geschmack der Schwaben sein: Freilich darf der FCA aber darauf hoffen, dass man bei den Geißböcken zunehmend selbst die Lust am zuletzt vorgetragenen Anti-Fußball verliert.  <p>  Den letzten Sieg in der Hauptstadt feierte der VfL vor knapp fünf Jahren, als sich die Wolfsburger mit 2:1 durchsetzen konnten. Seither gab es bei der Hertha zwei Niederlagen und zwei Remis. <p> Schon in der letzten Saison hatten Hoffenheimer mit dem „Nebenjob“ namens Europa League große Probleme im Liga-Alltag… <p>  Den am Ende regelrecht erzitterten Einzug in die Europa League hatte die Alte Dame immerhin ausschließlich ihrer Heimstärke zu verdanken, die sich selbst als stabil genug erwies, um die regelmäßigen Pleiten in der Fremde zu übertönen.  </pre> 


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<pre> Unter dem Strich dürften die Schanzer dank all dieser positiven Erfahrungen nun bestens für den anstehenden Schlagabtausch mit einer Mannschaft gerüstet sein, die trotz der jüngst erlebten Rückschläge wohl auch weiterhin im Aufwind bleibt.  <p> Diese Annahme drängt sich insbesondere auch für die nun unmittelbaren anstehenden Aufgaben auf: Immerhin macht der Blick auf den zur Verfügung stehenden Kader deutlich, dass der Saisonstart bereits etliche Opfer gekostet hat.  <p>  Vor dem direkten Vergleich im Volksparkstadion strecken die Teams aus Hamburg und Mainz ihre Fühler jeweils nach Europa aus: Der Sieger des samstäglichen Verfolger-Duells wahrt alle Chancen, die demnächst beginnende Winterpause im obersten Tabellendrittel zu verbringen. <p>  Dafür, dass Hoffenheim bis zum Gastspiel an der Elbe als die auswärtsschwächste Mannschaft der Bundesliga galt, wurde im Volkspark vom Start weg erstaunlich viel Alarm gemacht: Der verdiente Sieg dient als Beweis, was ein gestärktes Selbstbewusstsein alles auszurichten vermag. <p>  Trotz des dicken personellen Fragezeichens legen sich die Wettfreunde aber dennoch auf einen Auswärtssieg fest — schließlich ist mittlerweile bekannt, dass sich die bereits angesprochenen Anlaufschwierigkeiten der Hertha gern auch einmal durch die gesamte Rückrunde ziehen.  </pre>


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<pre> Im Direktvergleich hat Hoffenheim mit 11:5-Siegen bei zwei Unentschieden klar die Nase vorne. Die Niedersachsen gewannen allerdings ihre letzten beiden Heimspiele gegen die TSG ohne Gegentreffer.  <p> Zwischen Mainz und Köln ist das Kontrastprogramm angesagt, auch Bochum, Union Berlin, Gladbach und Wolfsburg halten den Atem an. Europa oder Abstieg, ein Match um die Goldene Ananas ist hier nun wirklich nicht mit dabei.   <p> Die Leistung gegen Frankfurt war unter jeder Kritik, die Eintracht war in allen wichtigen Belangen überlegen — in Sachen Zweikampf, Einstellung und auch Taktik. Eine Erklärung für die schwache Vorstellung dürfte die Systemumstellung gewesen sein— statt ihm gewohnten 4-2-3-1 agierte Wolfsburg im 4-4-2 ohne Spielmacher. <p>  „Das sind zwei harte Brocken“, so Wagner. „Wir sind in jedem Spiel krasser Außenseiter“. Deshalb verfalle am Böllenfalltor aber niemand in Aktionismus. Vielleicht auch, weil sie in Darmstadt genug Erfahrung in Sachen Dramatik haben.  <p> Immerhin musste sich Schalke bis zum 20. Spieltag gedulden, bis zum ersten Mal überhaupt ein Sieg gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gelang: Bei jenem 2:0 gegen die Hertha bekam es 04 allerdings auch mit einem sehr zaghaften Vertreter der Spitzengruppe zu tun.  </pre>


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<pre> Immerhin ist den Rasenballern bereits seit dem vorjährigen 4:0-Erfolg bekannt, dass der Volkspark nicht gerade zu den uneinnehmbaren Festungen zu zählen ist. für jene ärgerliche Vorführung hatte sich der Dino dann allerdings im Frühjahr mit einem glatten 3:0 in Leipzig revanchiert.  <p> Da der FCA in all diesen Partien keinen einzigen Gegentreffer kassierte, stellte sich zuletzt vor allem die spürbar stabilisierte Abwehr als Vater des Erfolges heraus — dennoch wurde ausgerechnet das Personal in der Hintermannschaft jüngst noch einmal qualitativ aufgestockt.  <p>  Am liebsten wäre es den Bremern, sollte der Bann schon am kommenden Spieltag in Berlin gebrochen werden. <p>  Es dürfte jedoch alles andere als eine gemütliche Dienstreise in den Hamburger Volkspark werden, denn der Bundesliga-Dino ringt wieder einmal schwer nach Luft. Zwar sieht es tabellarisch für Hamburger Verhältnisse nicht so schlecht aus, aber der ominöse Strich ist wieder ganz nah.  <p> Gegen verunsicherte Herthaner könnte man sich nach dem 6:0 gegen Freiburg durchaus auf eine Risikowette einlassen, noch dazu wenn die Quote stimmt.  </pre>


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